GTU – Niederländische Wagen für den Kohlentransport

Die niederländische Eisenbahnen (NS – Nederlandse Spoorwegen) begannen noch im Jahr ihrer Gründung 1938 mit der Beschaffung neuer zweiachsiger offener Güterwagen für den Kohlentransport. Diese waren für die Versorgung des Landes zu jener Zeit von immenser Bedeutung – rund 50 % aller Güterzüge der NS dienten ausschließlich dem Transport von Kohlen, die hauptsächlich im limburgischen Kohlenrevier rund um Heerlen gewonnen wurden.

foto-GTU-2Mehrere von Werkspoor gebaute ungebremste, mit Gleitlagern und Korbpuffern ausgestattete O-Wagen vom Typ GTM – vorne der Wagen 61760 – stehen 1938 zur Übergabe an die NS bereit.

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Letzte Kommentare

  • Norbert L'habitant

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    Zum L.S.M Speisewagen 3343:
    Wer das Orginal (der 3348) sehen möchte, der hat die Gelegenheit im Cite du Train in Mulhouse (F). Dort wird der Wagen im Zustand der zwanziger Jahre gezeigt.
    Das Modell ist eine vorzügliche Umsetzung für Epoche II-Züge und wurde lange vermisst. An der Ausführung ist nichts auffällig, es fehlt nichts, alles sehr gelungen.

  • Maik W.

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    Der Wagen entstammt nicht der ersten Ausführung, sondern der zweiten Bauserie mit – wie Artitec es nennt – „flach gewölbtem Träger“. Die Wagen der ersten Bauserie fallen sehr deutlich auf, weil über den eingeschweißten Profilen an den Wagenenden weiterhin der Abschluss des ursprünglichen Fischbauchträgers zu sehen ist.

  • EBJ-System-Administrator

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    Danke! Textergänzung wurde übernommen

  • Klaus Kosack

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    Ergänzung des Textes der 50 519 von Fleischmann:
    Untersucht wurde die Lok am 18.2.57.
    BD Münster, Bw Münster

  • Norbert L'habitant

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    Die alten F-Wagen der FS hatten einen Achsstand von 4,5 m und eine Bretterverkleidung. Diese beiden Wagen stammen aus dem Jahr 1920. Von 1937 ist der Ganzmetallwagen, der dann den größeren Achsstand aufweist.