KM 1 Baureihe 01.5 der DR (1)

KM 1 100153 –
Die DR ließ von 1962 bis 1965 insgesamt 35 Loks der Baureihe 01 rekonstruieren, was neben dem Einbau eines neuen geschweißten Reko-Kessels zu einem weitreichenden Umbaut geriet. Der neue Kessel mit Verbrennungskammer und Mischvorwärmeranlage der Bauart IfS wurde höhergelegt und erhielt eine durchgehende Domverkleidung auf dem Kesselscheitel. Außer den neuen geschweißten Führerhäusern bekamen fast alle Loks Trofimoff-Schieber und neue Zylinder. Die äußerlich stark veränderten Loks wurden als Baureihe 01.5 bezeichnet.

Ab 01 519 wurde eine Ölhauptfeuerung eingebaut, die bis auf sechs Maschinen 1965/66 bei allen Loks nachgerüstet wurde. Zwölf Maschinen waren zeitweise mit Boxpok-Rädern ausgestattet, die jedoch bis spätestens 1976 durch Speichenräder ersetzt wurden. Einige Loks erhielten Seitenschürzen am Umlauf, die bald wieder entfernt wurden.

Das KM 1-Modell der ölgefeuerten 01 531 wurde am 30.11.64 abgenommen.

Alle Angaben ohne Gewähr – eventuelle Berichtigungen erwünscht.

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Letzte Kommentare

  • Norbert L'habitant

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    Zum L.S.M Speisewagen 3343:
    Wer das Orginal (der 3348) sehen möchte, der hat die Gelegenheit im Cite du Train in Mulhouse (F). Dort wird der Wagen im Zustand der zwanziger Jahre gezeigt.
    Das Modell ist eine vorzügliche Umsetzung für Epoche II-Züge und wurde lange vermisst. An der Ausführung ist nichts auffällig, es fehlt nichts, alles sehr gelungen.

  • Maik W.

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    Der Wagen entstammt nicht der ersten Ausführung, sondern der zweiten Bauserie mit – wie Artitec es nennt – „flach gewölbtem Träger“. Die Wagen der ersten Bauserie fallen sehr deutlich auf, weil über den eingeschweißten Profilen an den Wagenenden weiterhin der Abschluss des ursprünglichen Fischbauchträgers zu sehen ist.

  • EBJ-System-Administrator

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    Danke! Textergänzung wurde übernommen

  • Klaus Kosack

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    Ergänzung des Textes der 50 519 von Fleischmann:
    Untersucht wurde die Lok am 18.2.57.
    BD Münster, Bw Münster

  • Norbert L'habitant

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    Die alten F-Wagen der FS hatten einen Achsstand von 4,5 m und eine Bretterverkleidung. Diese beiden Wagen stammen aus dem Jahr 1920. Von 1937 ist der Ganzmetallwagen, der dann den größeren Achsstand aufweist.